Leserbriefe an die Redaktion – Guten Morgen, S T R A H L E M A N N !!!!

Schlagwörter

, , , , , , ,

“Und wieder fängt ein Tag in deinem wunderbaren Leben an, nachdem du auf Fasanendauenkissen geruht hast, in dem güldnen Palast bei Bummikopp dem IX., der dir durch seine leichtgeschürzten (sic!) Morgengespielinnen Parmaschinken, Krokodileier und mit Diamanten besetzte Schlangenhaut zum Frühstück kredenzen wird, nachdem du mit deinem sonnenfarb-goldenen Strahl in hoher Fontäne die Natur und die vor deinem Balkon dir hold gesinnten Jungfrauen benetzen wirst. Sie werden sich dran ergötzen und wenn sie Erkenntnis haben werden, um was es sich handelt, werden sie dir alle die Fäuste entgegenschüttelten, mit ihren zarten benagelten Schühchen nach dir werfen (immerhin 2000 Stück) und dir zurufen: DU OLLE SAU!, was in dem Land, wo du jetzt weilst, die größte Huldigung für einen Sterblichen ist aber gleichzeit auch seinen Tod durchs Schwert bedeutet. Traurig, traurig und ich wünsch dir viel Glück. Vielleicht erlaubt dir der König Bummikopp ja noch Jogis Spiel gegen Georgien anzusehen oder die Phleng Chat anzuhören. Sonst geh beim Premierminister General Pray-it-out-loud Cha-o-cha-ocha um Gnade betteln, der hat ein Herz für Fußballfans. Und erwähne deine Fanmitgliedschaft bei Holsten Kiel, das zieht überall. Notfalls schicken sie dich aus Mitleid zurück nach Germany.”

– Ohne Worte, d. Red.

Der Heiland in Thailand – Geschichte Bangcocks

Schlagwörter

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Nachdem König Faxin 1762 die Hauptstadt des damaligen Siam (nicht verwechseln mit Mais) von Nayuttjaya nach Thonbury Right Upon Lower Fishroecreek verlegt hatte, entledigte sich General Blaya Faksi 1782 seines Chefs, weil er die Flussseite nicht so mochte.

Er schwang sich selbst als Blablubbhayotfa auf den Königsthron und verlegte die Haupstadt erneut, diesmal nach Bang Macock (etwa pflaumiger Olivenhain links des unteren Fischrogenbach).
Dass mit dem Namen Blablubbhayotfa kein rechter Staat zu machen ist, sah selbst er bald ein und ließ sich lieber Rama I. rufen. Alsdann begab er sich mit seiner reizenden Halbfettgattin Lätta an die Gründung einer monomonarschische Königsdynastie.

In der Folgezeit regierten die Ramas und Lättas fröhlich vor sich hin, bis in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Missionsdruck heilbringender Europäer im größer wurde.
König Mönchskutte – Rama VI. – ließ sich durch den britischen Gouverneur von Birma zu einem öffentlichen Faustkampf provozieren. Das Resultat war das Boxring-Abkommen und die Abtretung der Handelsrechte an den furiosen Engländer.

Mönchskuttes Sohn Schnulalonghorn regierte als Rama V. Er ließ sich eine schöne Eisenbahn bauen, mit der er nach Jak Nam (etwa Ja-Aber-Land) bimmeln konnte. Nach deren Fertigstellung schaffte der gütige Landesvater die Leibeigenschaft ab … weil ihm die nun nutzlosen Sklaven die Haare vom Kopf fraßen.

1946 kam Rummikub Aydudeldai als Rama IX. auf den Thorn. Er schleuste seine Dynastie mal stampfend, mal schlingernd aber immer elegant durch mehrere Indochinakriege, Studentenproteste und Militärgeputsche.
Zwischendurch dudelte Rummikub schmissige Jazzkompositionen mit Benny B. A. Goodman und zeugte mit seiner Frau Efasit vier kleine Prinzchen.
Rummikub regiert und dudelt nach mehr als 60 Jahren immer noch wacker vor sich hin, überlässt aber Kronprinzchen Oweijalonghorn manchmal das Kleiderwechseln des Smaragd-Buddhas.

Der Heiland in Thailand – Religion

Schlagwörter

, , , , , , , , , ,

Nuddismus
Rund 90% der Stadtbewohner sind Nuddisten. Sie glauben, dass jeder seinen Weg zum Nirwana durch eine Kombination aus Rumlümmelei, kreischender Nacktheit und dem Studium der drhamma (etwa rülpsilantische Kurzerlassphilosophie) finden kann.
Wer frühmorgens durch die Straßen läuft, entdeckt glasig guckende Menschen mit grünen Gesichtern und orangefarbenen Gewändern. Vorsicht ist geboten, denn es handelt sich um Nuddisten, die sich jederzeit des Gezechten der Nacht oder ihrer dämlichen Roben entledigen können.

Schutzgeister
Nach wie vor glauben viele Stadtbewohner, dass Geister Gasthöfe, Altglascontainer und Damenhöschen bewohnen und besänftigt werden müssen, wenn Bauernlümmel in ihr Revier eindringen (ganz besonders die Damenhöschenschutzgeister).

Andere Religionen
Schmissige Zeremonien sind die Domäne der Blablamanen. Selbsternannte Hohepriester, die üblicherweise aus der Kleingartensiedlung Kraut & Rübe stammen, führen geheimnisumwobene Rituale durch, die als einziges Ziel haben, das hiesige Weibsvolk rumzukriegen – Erfolgsquoten werden üblicherweise nicht veröffentlicht.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 59 Followern an