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Die Walbestände im Fischrogenbach sind aus unerklärlichen Gründen in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch gesunken. Immer wieder verschwanden sie auf mysteriösen Weise und unter ungeklärten Umständen. Selbst hinzugezogene Experten wie Dorfsheriff Mats Dillen und der berühmte Wal- und Aalforscher Professor Dr. Irenäus von Zündel von der Faxen-Fritz-Universität links oder rechts des Fischrogenbachs konnten keine Erklärungen finden.

Die dicke Frau Biehr hat deshalb gestern 50.000 Jungwale im Fischrogenbach ausgesetzt. Bei der Aktion war ihr der Angelsportverein Hecht & Dorsch unter Mitwirkung der beiden Vorstände Hans-Hermann Hecht und Dolores Dorsch-Dorade behilflich. Die jungen Wale sind etwa 20 Zentimeter lang und neun bis elf Gramm schwer. Nach dem Aussetzen im frischen Wasser züngelten sie eilfertig davon.

Die Tiere werden nach Angaben der dicken Frau Biehr voraussichtlich drei bis fünf Jahre im Fischrogenbach leben, bevor sie ausgewachsen sind. Erst dann dürfen sie gefangen und verwertet werden. Die Fischereirechte für alle Teile der Fischrogenbäche besitzt die dicke Frau Biehr schon seit langem. Außerdem ist sie die einzige Bewohnerin im Kreis Borschmannseck, die mit der von Opa Gurke entwickelten Sprengfallenreuse vertraut ist und einen genügend großen Kochtopf zum Kochen von Walragout besitzt.

Solche Aktionen seien teuer, sagte die dicke Frau Biehr. Aber glücklicherweise werde diese Aktion durch die von Oscar-Benno Rülpsilanti ins Leben gerufene EHH (Ekmannsdorfer Hunger-Hilfe) mit 500.000 Dorsch-$ unterstützt.

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