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Wenn der ringeldorsch schräge drauf ist, geht er in seinen Kleingarten und dann zu den Stangenbohnen. So schräge wie er drauf ist, gießt er alle kleinen Böhnchen bis auf eine. Immer und immer wieder gießt er alle Bohnen, bis auf die eine. Die lässt er dursten. Das macht er so lange, bis die eine Bohne ihn anbettelt und anfleht, dass sie endlich auch ein Tröpfchen Gießwasser abbekommen möge. SIE WÜRDE AUCH ALLES FÜR IHN TUN!!! Na, wenn das keine Gelegenheit ist. Die nutzt der ringeldorsch natürlich sofort aus und …. über den Rest decken wir den Mantel des Schweigens .. pssstt.

Oder er wässert den Kirschbaum ganz nah an der Wurzel und vergisst dabei im Plausch mit der Nachbarin und den vorbei wandernden Hundehalterinnen die Zeit, so dass der arme Kirschbaum fast absäuft. In kleingärtnerischen Fachkreisen wird das „versuchtes Waterboarding von Obstbäumen“ genannt und kommt gar nicht gut an. Erst als die ersten Blätter des Kirschbaumes abzufallen drohen, wendet sich ringeldorsch wieder um, aber recht unwillig, da er gerade im angeregten Plausch mit der neu hinzugezogenen holden Gärtnersfrau Alice von schräg gegenüber war und entdeckt das Malheur, aber er sieht das anders und denkt sich: Na, dem hab ich es aber ordentlich gegeben! Und er muss auch dauernd an Alice denken, wie er sie zum Beispiel vor dem Untergehen im Schwimmbad rettet, aber der Kirschbaum tut ihm kein bisschen leid. Was die holde Gärtnersfrau und die gesamte Kleingärtnerschaft des Kleingartenvereins Kraut&Rübe denkt, darüber wollen wir lieber den Mantel des Schweigens decken….pssstt.

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