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Das Leben in Freiheit dauerte für einen Langemu aus Ekmannsdorf eher kurz. Knapp eine Woche nachdem der österreichische Laufvogel aus Ekmanns Garküche ausgebrochen war, hat Dorfsheriff Mats Dillen dem bunten Treiben mit einem Schuss aus seiner M109 Feldhaubitze ein Ende gesetzt.

Der außer Rand und Band geratene Emu hatte sich tagelang in der Bananenplantage hinter dem Feuerwehrgerätehaus herumgetrieben und am Altglascontainer harmlose Flascheneinwerfer drangsaliert. Auch einen elegant-dynamisch dahin joggenden ex-Wahlkampfmanager soll der 2,5 Meter große Laufvogel rücklings attackiert und in den Pöcher gepitscht haben. Schließlich wurde ein 78-jähriger Frührentner bei dem Versuch verletzt, das in der Kleingartensiedlung Kraut & Rübe marodierende Tier in einen Schnellkochtoptopf zu stecken. Der rabiate Emu hatte dem ältlich-weinerlichen Hobbygärtner mit seinem Schnabel ordentlich das Fell gegerbt.

Daraufhin gab der große Vorsitzende per Emu-Kurzerlass den Befehl, das Tier zu erlegen und seiner ordnungsgemäßen Anschlussverwendung in Ekmanns Laufvogelkasserolle zuzuführen. Da der Ozean der Weisheit das wildgewordene Tier in die höchste Gefahrenstufe einstufte, übernahm Dillen die Sache persönlich und erledigte sie akkurat und schnell, wie nicht anders zu erwarten.

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