Schlagwörter

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Eine lebensgroße Puppe mit der Aufschrift „Faxen-Liesl“ auf dem Oberschenkel hat gestern in Ekmannsdorf für große Aufregung gesorgt.

Der Vizeaushilfsmitarbeiter Bodo Ballermann des Entsorgungsbetriebs „Müll & Krempel“ meldete der Einsatzleitstelle des Dorfsheriffbüros, dass neben einem Altglascontainer ein lebloser, nur mit einem Höschen bekleideter Körper liege. Dabei sollte es sich um einen in eine bunte Decke gehüllten Frauenkörper handeln.

sxph

Die ausgesendeten Hilfssheriffs des leitenden Dorfsheriffs Mats Dillen gaben jedoch schnell Entwarnung. Die stellten fest, dass es sich bei der „Leiche“ um eine sogenannte Sexpuppe mit aufgespritzten roten Lippen handelte. Bevor der inzwischen angerückte Dorfsheriff das Corpus Delicti mit seiner M109-Kampfhaubitze höchstpersönlich und endgültig pulverisierte, konnte der Vizeaushilfsmitarbeiter Bodo Ballermann der Sexpuppe noch einen handgeschrieben Zettel aus dem Höschen entreißen, auf dem geschrieben stand:

Faxen-Liesl
sei willich
zu meinem Drillich
oder ich entsorg dich!

Der Dorfsheriff fragt: Wer vermisst diese Puppe? Wer hat gesehen, wie diese Puppe neben dem Altglascontainer entsorgt wurde? Dem Dorfsheriff tut die Pulverisierung leid und möchte reumütig aus eigener Tasche eine Entschädigungszahlung in Höhe des Materialwerts (nach seiner Schätzung etwa 1,45 Dorsch-$) an den ehemaligen Besitzer zahlen.

Advertisements