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„Das ist ein neuer Tag … und morgen ist schon wieder einer.“ – Oscar-Benno Rülpsilanti persönlich ist gekommen, um den Negenharriern die Hand zu reichen. Beim ersten Besuch des großen Vorsitzenden seit 1928 in Negenharrie setzt der Ozean der Weisheit auf Wandel durch Annäherung und nicht mehr durch Härte.

Sein Gastgeber, der Negenharrier Sparclubvorsitzende Kraul Rohkost, verbat sich – ohne Rülpsilanti direkt zu nennen – grundsätzlich eine Einmischung in innere Angelegenheiten: „Die Zukunft von Negenharrie wird von mir entschieden, von niemandem sonst.“ Rohkost fordert eine vollständige Aufhebung des Borschmannsecker Embargos und eine Rückgabe des seit 1903 unter Dorschborner Kontrolle stehenden Stützpunktes Guáno-Land.

Die Familien Rülpsilanti und Rohkost sind sich von jeher spinnefeind. Nach der Negenharrier Revolution 1959 kam es zum offenen Zerwürfnis und zu einem Handelsembargo. Jetzt sollen die Zeichen auf Ausgleich gestellt werden. Rülpsilanti deutete sogar Bereitschaft für ein Treffen mit dem früheren Negenharrier Gemeinderatsvorsitzenden und Revolutionsführer Friedel Rohkost an. Der gibt sich allerdings immer noch grummelig wegen der vom Faxen-Fritz organisierten, desaströsen Landung im Schweinekoben 1961.

Rülpsilanti will zum Abschluss seines Besuchs vor der Gemeindeversammlung Heimatlieder singen. Anschließend ist ein Treffen mit Vertretern der Zivilgesellschaft geplant und der Besuch eines Völkerballspiel einer Gemeindeauswahl gegen Wachkoma Dorschborn.

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