Schlagwörter

, , , , , , , , , ,

Ein dreister Dieb hat am vergangen Donnerstag die heilige Harke gestohlen. Wie konnte das geschehen?

Unter dem mildtätigen Vorwand, Kaminholz für den vor der Tür stehenden Winter zu bringen, verschaffte sich der hinterlistige Alte Zugang zum Gelände am Schuppen hinter dem Feuerwehrgerätehaus, wo die Gemeindekleinodien aufbewahrt werden. Der treuherzige Faxen-Fritz, gerade mit der Bewachung der Herrschaftsinsignien des großen Vorsitzenden beauftragt, freute sich über das Holz und merkte nicht, dass hinter seinem Rücken ein dreister Diebstahl vonstatten ging.

Am nächsten Tag dann das böse Erwachen. Zuerst stellte sich das angebliche Kaminholz als wurmzerfressenes Bucheimitat heraus. Kurz darauf musste der ex-Wahlkampfmanager das Fehlen der heiligen Harke einräumen. Der große Vorsitzende ist nicht eben amüsiert und droht schärfste Konsequenzen an.

Die heilige Harke: hier ein seltenes Archivfoto

Die heilige Harke: hier ein seltenes Archivfoto

Bei den Gemeindekleinodien handelt es sich um den einzigen (fast, grummelgrummel) vollständig erhaltenen Gemeindekronschatz aus dem Mittelalter. Zu ihnen gehören neben der abgängigen Harke auch der Säbel König Peter-Harrys, der Gemeindezankapfel, die heiligen Stützstrümpfe, ein Zahn von Opa Gurke und die Faxen-Fritz-Bursa.

Die heilige Harke ist das älteste Stück der Gemeindekleinodien. Ihre Zinken sind aus Nägeln vom Kreuz Christi hergestellt, ihr Stiel aus einer Rippe des großen Vorsitzenden. Wer seinen Garten mit der heiligen Harke harkt, dessen Gemüse ist vor Engerlingen und Kartoffelkäfern geschützt. Ihr Wert ist unermesslich.

Der große Vorsitzende hat Dorfsheriff Mats Dillen mit der Ermittlungen beauftragt.
Sachdienliche Hinweise, die auf Wunsch vielleicht vertraulich behandelt werden könnten, werden erbeten an das 3. Revier der Polizei in Dorschborn, unter der Rufnummer 110 oder an die Email-Adresse noreply@3tesRevier.do

Advertisements