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Brennen, Nageln, Sprengen – das Dorschborner Gurkenheim Museum feiert die vor allem in den 60er Jahren aktive Ekmannsdorfer Künstlergruppe Zero mit einer großen Ausstellung. Es handele sich dabei um die erste umfassende Schau über die Avantgarde-Gruppe in einem Dorschborner Museum überhaupt, teilte der Kurator und ehemalige Wahlkampfmanager Stan-Friedrich März-April-April mit.

Zero wurde 1957 von Opa Gurke zusammen mit seinen Kollegen Irenäus von Zündel und Gilbhardt Nagelnoth gegründet, weil irgendwie sonst nix los war in Ekmannsdorf. Mit Flammenwerfern, Dampfhämmern und satter Mischung gingen die drei zu Werke und schafften legendäre Kunst wie den avantgardistischen Altglascontainer am Orstausgang. Knapp zehn Jahre später löste sich die Zero-Gruppe unter bis heute nicht vollständig aufgeklärten Umständen wieder auf.

„Ich bin ganz tief berührt“, schwadronierte ein sichtlich um Fassung ringender Opa Gurke auf dorsch-tv, nur um gleich darauf neue Pläne zu schmieden: „Vielleicht fackel ich heute Abend noch die Venus von Willendorf bei mir auf die Schuppentür, glaubss das?“

Die Zero-Werke sind noch bis 7. Januar zu sehen.

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