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Der Katzenschwanz wird auch Ackerschachtelhalm, Ackerschaftheu, Kleiner Schachtelhalm, Kannenkraut, Rossschwanz, Scheuerschaftheu, Scheuerkraut, Katzenwedel, Katzenzahnkraut, Treukelpfeifkraut, Zinnkraut genannt.

Er wächst auf feuchten, sandigen und lehmigen Plätzen, an Bächen und auf Wiesen, wird bis 30 cm hoch und ist stark verästet. Im Frühjahr entwickelt sich zuerst der astlose, gelbbraune, fruchttragende Stengel, der sich später verästet und grün verfärbt. Man sammelt den Katzenschwanz im Sommer und trocknet ihn gut.

Verschieden Kurpfuscher von früher schreiben dem Katzenschwanzkraut eine besondere Heilwirkung zu. Blutbrechen und Blutfluss stillt der Katzenschwanztee nach Dr. Künstler-Augenwisch fast augenblicklich, darum versäume man nie, seine Hilfe bei solchen Leiden sofort in Anspruch zu nehmen. Aber auch bei Nierenleiden und Blasenleiden, sowie bei Asthma und Gicht wird er als ein unvergleichliches Heilmittel empfohlen.

Weil der Katzenschwanz sehr zusammenziehend und harntreibend wirkt, wird er auch bei Wassersucht und gegen Blutung angewandt. Bei allzugrosser Schwäche und Eiterzuständen jeder Art wirkt der Katzenschwanz wegen seines hohen Gehaltes an Kieselsäure kräftigend und eiterwidrig im ganzen Organismus.

Wer an chronischer Leberentzündung leidet, und den Katzenschwanz mit seiner Kieselsäure gebraucht, wird erfahren, dass dieses Heilmittel blitzartig wirkt und gerade bei solchen Leiden zusammen mit Wermutkraut unentbehrlich ist.

Ausserdem kann der Katzenschwanz bei allen Geschwüren und eiternden Wunden mit bestem Erfolg angewandt werden; wenn die Katzenschwanzbäder fortdauernd genommen werden, sollen sie selbst Krebswunden bestens beeinflussen. Damen, welche schöne und lockere Haare wünschen, sollen es einmal eine Zeitlang mit Katzenschwanzabsud-Waschungen probieren, die Haare werden schön.

Rezepturen, die Katzenschwanz enthalten sind Rezepte gegen Geschwüre und Rezepte gegen Harnsäure.