Archiv für die Kategorie ‘Gesellschaft’

Ekmannsdorf: Feuerwehr rückt gegen furzendes Schwein aus

26. November 2009

Ein übler Gestank hatte Landwirt Petersen in Ekmannsdorf in höchste Aufregung versetzt. Der Bauer dachte, der Geruch stamme von einer undichten Gasleitung.

Die eingetroffenen Feuerwehrleute fanden schnell die Ursache des stinkigen Geruchs heraus. Eine 320 Kilogramm-Sau, die etwa 20 Meter vom Haus entfernt ihre Runden drehte, hatte glücklich vor sich hin furzend die Luft angereichert.

Auf dorsch-tv erzählte ein Nachbar von den laut hörbaren Furzgeräuschen des Schweines. Das Tier ist offensichtlich seit Tagen mit Essensresten aus Ekmanns Gasthof gefüttert worden, unter anderem vergammeltem Dorschfilet. Das hörbare Ergebnis war eindeutig. Petersen soll sich für seinen Irrtum mehrmals entschuldigt haben.

Dillen jetzt in High-Heels auf Diebesjagd

26. November 2009

Dorfsheriff Mats Dillen macht seit einigen Wochen in Frauenklamotten nachts Jagd auf Handtaschendiebe. Der Polizist trägt dabei auffällige Röcke und Damenstrümpfe und ist in High-Heels unterwegs. Ausserdem schleppt er eine XXL-Handtasche durchs Dorf. Ziel dabei ist es, Handtaschenräuber anzulocken und dingfest zu machen.

Wie Dillen in einem Interview auf dorsch-tv bemerkte, sei er stolz diesen Job auszuführen. So manches Mal gebe es auch Pfiffe von Bewunderern, die ihnen zweifelhafte Angebote machten. Erfolge hätten sich dagegen in den letzten vier Wochen nicht eingestellt.

Flügel-Mann scheitert bei seinem Rekordversuch

26. November 2009

„Confusion-Man“ Henry-Heribert Rosig aus ist mit seinem versuchten Rekordflug mit einem Jetflügel von Dorschborn nach Ekmannsdorf gescheitert. Vor dem Ziel an der Südküste des Langen Sees brach der 50-jährige Negenharrier seinen ersten „Flug der Dörfer-Freundschaft“ ab und ließ sich mit einem Fallschirm ins Meer gleiten.

Die aufgebotenen Rettungsteams bargen den Bruchpiloten aus dem Wasser und brachten ihn in Ekmannsdorf in die Faxen-Fritz-Klinik. Wie die Veranstalter mitteilten blieb Rosig unverletzt. In dem Spital sei der Flieger nur routinemäßig an der Prostata untersucht worden.

Der Start erfolgte von einem Flugzeug aus in etwa 2000 Meter Höhe über der borschmannseckschen Hafenstadt Dorschborn. Kurze Zeit nach dem Start traten jedoch technische Probleme auf, die den Flügelmann zum Abbruch seines Rekordfluges zwangen. Um welche Probleme es sich dabei handelte, sei noch nicht bekannt, sagte ein Sprecher der Veranstalter. Rosig sei nicht abgestürzt, sondern habe eine kontrollierte Notlandung vorgenommen. Zum Sicherheitsaufgebot gehörten mehrere Hubschrauber, Flugzeuge und Schiffe. Die Windverhältnisse seien schlecht gewesen, erklärten die Organisatoren im Kurzmitteilungsdienst „Zwitscher“.

Ohrenkerze

25. November 2009

Ein Relikt aus alten Zeiten ist die Ohrenkerze. Die Hopi-Indianer sollen sie erfunden haben, um ihre Ohren rein zu halten.

Die Ohrenkerze besteht aus Bienenwachs und Baumwolle und ist trichterförmig gewickelt. Sie wird dem Patienten ins Ohr gesteckt, während er auf der Seite liegt. Dann wird sie angezündet (vorher eventuell die Ohrenkerze mit etwas Petroleum oder Waschbenzin beträufeln).

Durch die Wärme soll der Ohrenschmalz aufgeweicht werden, der entstehende Unterdruck soll ihn aus dem Ohr ziehen. Manchmal soll es funktioniert haben. Bei vielen Patienten sind allerdings die Stirnlappen verglüht oder Sicherungen durchgebrannt. Diese armen Menschen befinden sich jetzt in Obhut. Deshalb unser Rat: Hände weg von der Ohrenkerze!

Plastiktanne stürzt auf Faxen-Fritz

24. November 2009

Eine 100 Gramm schwere Plastiktanne ist von der Decke eines Einkaufszentrums in Negenharrie auf den Ex-Wahlkampfmanager Faxen-Fritz, der auch unter dem Namen Stan-Friedrich März-April-April bekannt ist, gestürzt. Er wurde mittelschwer verletzt.

Warum der fünf Meter hohe Baum, der an der Decke befestigt war, aus fünf Metern Höhe hinabstürzte, ist noch unklar, wie ein Feuerwehrsprecher des Einkaufsdorfs Negenharrie berichtete. Faxen-Fritz musste mit mittelschweren Verletzungen, unter anderem an der Schädel-Hirn-Traubenmasse und seinem Schniepi, in ein Krankenhaus gebracht werden. Es soll ihm „den Umständen entsprechend“ gut gehen.

Quizzo 049: Wer war einmal …

20. November 2009

… Präsident der World Society of Friends of Suspenders, einer Gesellschaft, die es bedauert, dass Frauen Strumpfbänder zunehmend durch Strumpfhosen ersetzen. Dieser Mann ist durch Fußball weltberühmt geworden.

PS: Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt „World Society of Friends of Suspenders“. Wo kann ich einen Mitgliedsantrag stellen? Wer macht mit?

Gnadengesuch für Irland an die FIFA / Sepp Blatter

19. November 2009

Wenn Ihr dieses Gesuch unterstützen möchtet, dann schreibt doch bitte auch eine persönliche Botschaft an Sepp Blatter / die Fifa. Hier ist die Adresse: http://de.fifa.com/contact/form.html (FIFA, Sepp Blatter)

Gesuch an die FIFA / Sepp Blatter


Bitte lassen Sie IRLAND als 33. Teilnehmer an der Fußball-WM 2010 in Südafrika teilnehmen! Machen Sie bei der WM doch einfach eine Fünfergruppe, das sind auch zwei Spiele mehr. Organisatorisch ist das doch kein Problem.

Sehr geehrter Herr Blatter, haben Sie ein Herz und machen Sie das ungerechte „Hand“-Tor vom 18.11.2009 so wieder gut. Es ist auch eine Frage der Ehre und Glaubwürdigkeit für den Fußballsport!

Dieses Gesuch unterstützen ringelnitz, ringelnitz (der andere) und wahrscheinlich auch Herr Teddy, immerhin drei wichtige Persönlichkeiten der Blog-Cyber-Welt.

PS: Bitte bestrafen Sie Herrn Henry und den Schiedsrichter Martin Hansson aus Schweden nicht, denn Irren ist menschlich.

PS2: Für Uneingweihte: http://www.youtube.com/watch?v=AGB5BsJN5gI (der „Hand“-Spieler – das ist im FUSSBALL nicht erlaubt – ist Thierry Henry. Bis zu diesem Zeitpunkt war absoluter Gleichstand zwischen Frankreich und Irland. Dieses ungültige Tor „bescherte“ Frankreich die WM-Teilnahme.)

Dillen geht mit M109 gegen dusch-unwilliges Mädchen vor

19. November 2009

In Dorschborn hatte eine Mutter Probleme mit ihrer zehnjährigen Tochter, da diese vor dem zu Bett gehen nicht duschen wollte. Die Mutter holte Dorfsheriff Mats Dillen zu Hilfe.

Da auch der herbeigeeilte Polizist das wild um sich tretende Mädchen nicht dazu bewegen konnte zu duschen, erledigte er das Problem kurz und trocken wie immer mit seinem Artilleriegeschütz M109.

Untersuchungen des Falls ergaben bisher, dass die Mutter Dillen ausdrücklich gestattet habe, seine M109 einzusetzen. (tsg)

Olympia-Kondome werden versteigert

18. November 2009

In Ekmanns Gasthof kommen jetzt 5.000 Kondome unter den Hammer, die während der Olympischen Spiele 2008 in Ekmannsdorf kostenlos an teilnehmende Aktive verteilt worden waren. Auf die Präservative, von denen bei den Spielen insgesamt 1.000.000 Stück an Teilnehmer gegangen waren, ist das olympische Motto „Länger, dicker, härter“ und ein Portait Oscar-Benno Rülpsilantis gedruckt. Die Kondome können nur als Paket erworben werden. Als Mindestgebot sind umgerechnet rund 490.000 Dorschdollar aufgerufen.

Über die Kondome hinaus bietet die Auktion die Gelegenheit zum Erwerb weiterer Raritäten. So gehören auch eine vom Dorschborner Fußball-Idol Pille handsignierte Menstruationstasse und die Originalspritze von der Ekmannsdorfer Mannschaftsärztin Dr. Anna-Bo Lika von den Olympischen Spielen 1936 in Negenharrie zum Angebot.

Autofahrer biegt falsch ab und fährt Umweg von 600 Kilometern

18. November 2009

Mit der simplen Erklärung „Ich fahre halt gern Auto“ hat ein 81-jähriger Australier eine rund 600 Kilometer lange Irrfahrt begründet.

Eric April-Steward, ein entfernter Großonkel des bekannten Wahlkampfmanagers Stan-Friedrich März-April-April („Faxen-Fritz“) aus Ekmannsdorf, war zu Besuch bei Freunden im Bundesstaat New South Wales, als er morgens mit dem Auto zum Zeitungholen aufbrach. Als er eine falsche Abfahrt nahm, fuhr er unverdrossen über acht Stunden lang weiter, bevor er die Polizei im Bundesstaat Victoria um Rat fragte.

Vor Journalisten sagte April-Steward später, er könne sich nicht erinnern, was er bei seiner Fahrt gedacht habe: „Ich bin einfach gefahren, um eine schöne, friedliche, ruhige Tour zu machen.“ Er habe keine Ahnung gehabt, wohin seine Reise führe, „aber ich wusste, irgendwohin, und dass ich mit etwas Glück auch meine Frau wiedersehen würde“.

April-Stewards Frau Clare berichtete, sie habe sich während des achtstündigen Ausflugs ihres Gatten mehr und mehr Sorgen gemacht – erst recht, nachdem sie ihren Mann am Mobiltelefon erreicht hatte. „Ich fragte: ‘Siehst du irgendwelche Wegweiser?’ und er antwortete, ‘hmmm, Westgate Bridge’ „, sagte sie unter Verweis auf das berühmte Bauwerk in Melbourne.

Der Polizist, der April-Steward letztlich weiterhalf, gab an, der 81-Jährige habe ihm auf die Frage, warum er nicht schon viel früher angehalten habe, geantwortet: „Ich fahre halt gern Auto“. Und die Frage eines Journalisten, warum er sich denn kein Navigationsgerät zulege, beantwortete April-Steward mit einem knappen: „Warum denn? Damit kann man sich doch dann gar nicht mehr verfahren.“

Der Kommentator Torsten Schäfer-Gimpel von „dorsch-tv“ meinte dazu: „Bei den März-Aprils scheint sowas in der Familie und in den Genen zu liegen. Die fahren immer viele Umwege. Welch ein Glück, dass der „Faxen-Fritz“ aus dem Süden wieder heil nach Ekmannsdorf zurückgefunden hat. Wir möchten allerdings nicht wissen, wie viele Umweg-Kilometer er gefahren ist. Hoffentlich nicht über den Südpol.“