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Ach Sommer, komm doch,

komm aus deinem Loch

mach die Bäume grün und blau

damit ich aus dem Fenster schau.

———

Du Sommer du, du bist so schön,

in Bayern nicht, da ist der Fön,

aber hier am Ostseelichtgestade

fühl ich dich wie eine fette Made.

———

Was ist zu tun, damit du erscheinst

willst du, dass die Liebste weinst

willst du ein fettes Opferschaf

das geben wir dir im Traumesschlaf.

———

Oh du Sommer du, nun komm, erscheine

sonst ich dies Jahr schon früh beweine

lass strahlen die Sonne mit vollem Saft

aber verschone uns bitte mit Atomeskraft.

———

Verbleibe recht lange und trotze dem Winter

da freut sich die Muttis, da freuen sich Kinder

verbleibe bis spät in den Herbst hinein

und kehre auch nächstes Jahr wieder ein.

———

(Wolfgang Johann Köthel, Dichterfürst und begnadigter Sommerdichter)