Was versteht man in der Probstei unter der “Tönkerei”?
(Das dürfte nirgendwo in wiki oder google stehen. Leute die ein bisschen Wortgefühl haben und Plattdeutsch können, sind im Vorteil.)
31 Dienstag Aug 2010
Veröffentlicht in Frage des Alltags
Was versteht man in der Probstei unter der “Tönkerei”?
(Das dürfte nirgendwo in wiki oder google stehen. Leute die ein bisschen Wortgefühl haben und Plattdeutsch können, sind im Vorteil.)
[...] Früher wurde der Maler auch als Tüncher bezeichnet. Das geht auf eine Überschneidung unterschiedlicher Handwerke zurück. Mitte des 19. Jahrhunderts ist Tünch die Bezeichnung für eine Feinputzschicht (Gipsputz, Kalkputz), die der Tüncher auf Decken- und Wandflächen aufträgt. Selten wird auch mancherorts der Name Weißbinder (eigentlich: Gipser) verwendet.[Wikipedia]
Haben die Leute in der Probstei eine Affinität zum Malerhandwerk?
Aaaaaaaaaaaaah, da steht ja alles drin und dieser halbe Herr Teddy ist wieder GANZ da!
Der Spruch der reichen Bauern in der Probstei, die ihre Häuser aus Stein bauen konnten und auf die Leute, die ihre Häuser nur aus Lehm bauen und anstreichen (tünchen oder im Slang “tönken”)konnten, war: “Ihr kommt ja aus der Tönkerei (Tönkerie)” und war durchaus arrogant und herablassend gemeint.
Was für A***L***. Gibts die noch?
Standesdünkel? Überall!
Gucken Sie doch nur in die Politik, das sind doch alles Zombies voll solch Dünkel (haach, das habe ich aber schön gesagt).
Das haben Sie aber schön gesagt!
Danke, danke! Ja, das hab ich schön gesagt – *selbstbeweihräucher*.