Schlagwörter
Nach verschiedenen molekularbiologischen Untersuchungen wird heute davon ausgegangen, dass der Nacktmull die ursprünglichste Art der Sandgräber darstellt.
Der Nacktmull (Heterocephalus gelaber) ist der genetische Vorfahre des silbergrauen Erdbohrers (siehe Abbildung), der wiederum Vorfahre der Graumulle und Strandgräber (siehe Abbildung) ist. Am Ende der genetischen Kette steht der Kap-Blessmull (Georhychus capensis).
Bei den Graumulle untescheiden wir neun Arten: Unter anderem gibt es den ewig nach alkoholischen Substanzen suchenden Zechgraumull, den Afrikanischer Graumull, den Nigerianischer Graumull, den Zentralafrikanischer Graumull, den riesigen Riesengraumull und den Moscher-Graumull mit dem lustigen lateinischen Namen Cryptomys darlingi.
Die Nacktmulle haben nur eine Art, den Nacktmull (Heterocephalus gelaber Rüppell – siehe Abbildung).
Erdbohrer haben ebenfalls nur nur eine Art, den Silbergrauer Erdbohrer (siehe Abbildung). Der Goldgraue Erdbohrer war eine Delikatesse auf Christoph Kolumbus’ Speisekarte und gilt seit 1510 als ausgestorben.
Strandgräber haben zwei Arten, den Kap-Strandgräber und einen weiteren mit einem schwierigen lateinischen Namen.
Last but not least: Blessmulle haben nur eine Art, den sagenhaften Kap-Blessmull, der auf der Auswahlliste als Maskottchen für die Fussball-WM 2010 in Südafrika stand, sich aber leider nicht durchsetzte.



Der Kolumbus hat die ganzen Erdbohrer gefressen, die olle Sau? Hätte mal besser die Schiffsbohrer verspeist.
Wenn schon nicht zum Maskottchen, dann sollte es die Blessmulle doch wenigstens auf die Speisekarte schaffen. So scharf angebraten und dann mit Knoblauchbutter – hmmmmmmmmmmmmmmmmmm
Gruß
Die dicke Frau Biehr