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Endlose Warteschlangen, frustrierte Urlauber, die Hallen voller Notbetten, überall liegen gebrauchte Kondome rum, es stinkt nach kalter Bauer: Die gigantische Aschewolke nach dem Vulkanausbruch in Negenharrie stürzt die Gemeinde ins Chaos. An den Borschmannsecker Flughäfen Dorschborn Int´l und Faxen-Fritz-International sind allein gestern 2950 Flüge gestrichen worden. Am Abend wurde dann die Verlängerung der Sperre bis Sonntag bekanntgegeben. Dorsch-Air sagte bis einschließlich Montag alle Flüge ab. Schätzungen zufolge sitzen in Borschmanseck jetzt 150 000 Passagiere fest.

Die Folgen des „staubigen Freitags“ bekam selbst Oscar-Benno Rülpsilanti zu spüren. Ursprünglich sollte seine Regierungsmaschine auf dem Rückweg von seinen Oster-Exerzitien (vgl. Rülpsilanti zu Oster-Exerzitien auf La Camorra) am Mittag in Dorschborn Int´l landen. Jetzt sitzt er auf La Camorra fest. Positiver Effekt: im Telefoninterview mit dorsch-tv hat der große Vorsitzende versprochen, für jedes Gemeindemitglied ein persönliches Geschenk mitzubringen.

Derweil koordiniert Rülpsilanti den Krisenstab in Borschmannseck per Telefon. Mit einer Entspannung der Situation sei vorerst nicht zu rechnen. Im Gegenteil: Die Aschewolke werde sich weiter über Borschmannseck festsetzen.

Der Volkswirtschaft in Borschmannseck droht ein Milliardenverlust durch den Vulkanausbruch. Allein Dorsch-Air bezifferte seinen Verlust vom Freitag auf mehr als 120 Millionen Euro. Noch nicht abzusehen sind Schäden bei Industrie und Handel, die auf benötigte Waren per Luftfracht warten.

“Das ist aber kein großes Thema”, so Oscar-Benno Rülpsilanti im Telefoninterview. “Das holen wir uns 1:1 aus den Töpfen der europäischen Union zurück. Und erfahrungsgemäß kann der Faxen-Fritz da auch immer noch ein bisschen was oben drauf schummeln.”

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