Ein toter Hase ist die Bilanz eines Tierdramas, das sich letzten Mittwoch in Dorschborn zugetragen hat. Des Hasen “Tod”, war der Kampfpudel von Bodo Ballermann, Friedemann Amandus.
Gegen 15.30 Uhr waren die Beamten vom 3. Revier von einem aufgeregten Bürger alarmiert worden. Ein Hund sei über den Gartenzaun seines Anwesens gesprungen und zerfleische gerade genüsslich den acht Monate alten Zierhasen Schnüffel. Beim Eintreffen von Dorfsheriff Mats Dillen lag der Hase bereits tot auf der Terrasse des Hauses. Er wies keinerlei äußere Verletzungen auf. Sein Besitzer wurde, offensichtlich einem Nervenzusammenbruch nahe, ins Faxen-Fritz-Klinikum rechts des Fischrogenbachs eingeliefert.
Im Zuge der Ermittlungen zeichnete sich dann der folgende Tathergang ab. Friedemann Amandus hatte den Zaun des Grundstücks übersprungen und Schnüffels Käfig mit einem Dietrich geöffnet. Dann nahm er den Hasen in sein Maul und trug ihn eine Zeit lang durch den Garten, ohne zuzubeißen. Letztlich kam Meister Lampe auf der Terrasse zum Liegen, wo er kurz später von uns ging. Als Ursache wird Herzversagen aufgrund der Aufregung angenommen. Schnüffel wurde in aller Stille im Altglascontainer am Ortsausgang entsorgt.
Friedemann Amandus sitzt bis auf weiteres in der Gutsscheune hinter dem Feuerwehrhaus in Untersuchungshaft. Ihm drohen möglicherweise zivilrechtliche Forderungen.
Das ist doch wieder voll Scheiße hier. Wie immer.
Mein Friedmann Amandus hat überall Bisswunden von diesem Killer-Hasen und ist total verstört. Und die beschissene Presse hier macht auch noch ein Mörder-Theater um das Ungeheuer.
Muss mich jetzt um meinen armen Friedemann Amandus kümmern
Bodo
Rest in Piss, Schnüffel!
Er war doch immer Einer von uns…
Ich bin heilfroh, dass das Vieh tot ist.
Der hat gotterbärmlich gestunken. Schlimmer als das Dorschfilet aus Ekmanns Gasthof.
Hein
Also so wie du, oder Hein Blöd?